16. April 17:00h Treffen
am alten Feuerwehrgerätehaus








Nach 2 Jahren Abstinenz war der
Wunsch nach einem Osterfeuer groß. Die an alle Dorfaushalte
verteilten Handzettel waren neben den A4-Plakaten in den
Fenstern des alten und neuen Feuerwehrgerätehauses eigentlich
die einzige Mitteilung an die Bevölkerung, dass es stattfinden
sollte, vorsorglich mit Hinweis auf G3-Regeln. Früher als in
der Vorjahren trafen sich Groß und Klein bereits um 17 Uhr. Da
hatte das Osterfeuerteam schon rechtzeitig mit dem Aufbau
unten am Kiesteich begonnen, Stromerzeuger für Beleuchtung des
Getränkepavillons, die Pommes-Fritteuse und den Grill. Nun
durften auch die Kleineren mit den Fackeln, mit Eltern
und Großeltern durch das Dorf wandern, um unten am Kiessee das
Osterfeuer zu entzünden. Die frühe Zeit ließ es zu, eine
gewissse Zeit beim Osterfeuer zu verweilen und dennoch zu
üblicher Zeit die Kleinen ins Bett zu bringen. Das Land
Niedersachsen hatte die Corona-Beschränkungen gelockert,
nachdem andere Nachbardörfer bereits ihre Osterfeuer abgesagt
hatten. So kamen, wohl über Mund-zu-Mund-Propaganda auch viele
ortsfremde Besucher hierher, die der lokale Postzusteller noch
nicht kannte. Das Feuer war bestens besucht, die Zeit war
länger als sonst, Pommes und Bratwurst mussten in der Folge
mehrfach nachholt werden. Als gegen Mitternacht abgebaut
wurde, leuchtete der Vollmond allen den Weg heim.
Ortsbrandmeister Daniel Hagelberg konnte mit dem friedlichen
Verlauf ohne Zwischenfälle sehr zufrieden sein.